Leistenmontage

Die Montage von Keilrahmen-Steckleisten

 
Im Unterschied zu fest verleimten und/oder verschraubten Bilderrahmenleisten werden die Holzleisten von Keilrahmen an den Ecken (mit Nut und Feder) nur ineinander gesteckt bzw. geschoben, um eine dauerhafte und flexible Verbindung zu erhalten. Diese Art der flexiblen Rahmung ist primär für diverse Arbeits- und Maltechniken bestens geeignet.
 

Mit den beiliegenden Hartholzkeilen, die in die Eckschlitze eingesetzt werden (daher der Name „Keilrahmen“), kann so der Keilrahmen jederzeit wieder stramm nachgespannt werden, weil z. B. im Laufe der Zeit (durch Differenzen der Temperatur und Luftfeuchtigkeit) das über den Rahmen gespannte Gewebe (Maltuch, Leinwand, Gobbelin) die ursprüngliche Spannung verloren hat.
 

Professionell hergestellte Keilrahmenleisten haben an der Außenkante stets eine rund gewölbte Erhöhung (ca. 2-4 mm), über die dann die Leinwand oder das textile Gewebe auf schonende Art gespannt wird. Zudem liegt der so gespannte Bildträger nicht mehr auf der gesamten Holzleiste auf,  sondern nur noch auf der äußersten Kante – das Risiko eines ungewollten Durchschlagens und Verklebens der frischen Farbe auf der Holzleiste wird dadurch auf ein Minimum reduziert.
 

Für große Bildformate stehen spezielle Leisten zur Verfügung, die mittels Überplattung und Zapfen optimale Kreuzverbindungen und/oder Stege bilden. Diese Leisten sind auch mit größeren Profilmaßen erhältlich.
 
Als Faustregel gilt: „Je größer der Rahmen, desto kostengünstiger ist die Selbstmontage und Bespannung eines Keilrahmen.“